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2011 - Erste Vernissage

Liebe Grüße in die Runde. Ich hoffe, euch geht es soweit gut. ♥

Theoretisch hatte ich mir schon 2020 vorgenommen, eine eigene Ausstellung auf die Beine zu stellen. Allerdings kam da dann so eine kleine Pandemie dazwischen. Für 2021 mache ich mir leider auch wenig Hoffnung. Zuletzt habe ich 2019 in der Absintherie Sixtina ausgestellt. Davor habe ich regelmäßig an der Jugend Kunst Triennale teilgenommen. Die Triennale ist Teil des Programms "Junge Kunst – Nachwuchsgewinnung und Nachwuchsförderung" des Sächsisch-Bayerischen Städtenetzes und findet alle 3 Jahre statt. Leider bin ich mittlerweile zu alt für den Wettbewerb, aber alle Künstler unter 25 Jahren sollten sich diesen Wettbewerb genauer anschauen. (https://saechsisch-bayerisches-staedtenetz.de/). 2011 habe ich das erste Mal teilgenommen. Auf das Bild "Karussell" war ich damals sehr stolz. Wenn ich es mir jetzt anschaue, habe ich so viele Fragen: Was ist mit der Frau los? Was tut ihre Hand? Wo sind ihre Füße und warum wachsen lange schwarze Haare aus ihrem Rücken? Dieses Korsett - die Frau hat sicher die Rückenschmerzen ihres Lebens. Nein, im Ernst. Ich denke, das hätte Potenzial, um es dieses Jahr neu zu zeichnen. Oder was denkt ihr? Nach 10 Jahren sollte eventuell ein kleiner Unterschied erkennbar sein. :D


"Karussell" wurde 2011 in Zwickau ausgestellt. Die nächste Ausstellung war 2015 in Bayreuth. Meine Skelettfrau "Innere Werte" war ein schöner Kontrast zu den den anderen eingereichten Werken. Beide Arbeiten sind im Format 70cm x 50cm. "Karussell" ist ausschließlich mit Acrylfarben entstanden und "Innere Werte" mit Tusche und Feder. Haare und Eingeweide haben mir echt den letzten Nerv geraubt. Aber auf eine schöne Art und Weise. ♥



2018 Hat es dann geklappt. Mit "Nestflüchter" habe ich einen Hauptpreis gewonnen. Es ist auch im Format 70cm x 50cm. Dabei kam ein Mix aus lasierender, schwarzer Tusche, Buntstiften und Bleistiften zum Einsatz. Ich war superglücklich und extrem aufgeregt am Tag der Ausstellungseröffnung in Plauen. Extrem verwirrt war ich auch ... Als ich vor meinem Bild in der Ausstellung stand. Es hing verkehrt herum. Während ich auf den Mensch gewartet habe, der fürs drehen des Bildes verantwortlich war, kam eine Frau vom Radio vorbei und wollte wissen, was nicht stimmt. Ich habe es ihr kurz erklärt, als Antwort kam: "Ach, ja, so wirkt es ja ganz anders." Ja, verrückte Sache, dass Kunstwerke ihre Aussage verfehlen, wenn sie verkehrt herum aufgehängt werden. Mysteriöses Mysterium dieses. Kurz vor der Preisverleihung wurde es noch korrigiert.



Und am 13.01.2021 um 21:00 Uhr ist mir aufgefallen, dass mein Name auf der Website der Jugend Kunst Triennale falsch geschrieben ist. Ich glaube, ich mach mal eine E-Mail fertig ...


Liebe Grüße und einen schönen Abend wünscht "Frau Schrodl" ♥

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